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Das Zukunftsforum unter der Godesburg hat mir einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse vieler Menschen ist, ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten. Mehr als 60 Bürger*innen aus Bad Godesberg kamen zusammen, um über die Zukunft ihres Quartiers zu sprechen und Ideen für ein nachhaltiges, lebenswertes und solidarisches Miteinander zu entwickeln.

Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit der Gespräche. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensrealitäten kamen miteinander ins Gespräch, hörten einander zu und suchten gemeinsam nach Lösungen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Orte der Begegnung sind – Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und jede Stimme Gehör findet.

Besonders nachdenklich hat mich die Wirkung des Impulsvortrags zur Zukunft Bad Godesbergs gestimmt. Die Teilnehmenden wurden eingeladen, einen Blick auf das Jahr 2040 zu werfen und sich vorzustellen, wie sich der Klimawandel auf unseren Stadtteil auswirken könnte. Viele Menschen hat diese Vorstellung sichtbar bewegt. Sie hat uns vor Augen geführt, dass die Entscheidungen, die wir heute treffen, die Lebensqualität kommender Generationen maßgeblich prägen werden.

Genau solche Räume möchten wir mit unserem Projekt Klimaviertel unter der Godesburg schaffen. Ob bei Begrünungsaktionen, kreativen Workshops, Upcycling-Angeboten oder Nachbarschaftsveranstaltungen: Immer wieder erleben wir, wie aus Begegnungen neue Ideen, gemeinsames Engagement und ein stärkeres Miteinander entstehen.

Das Zukunftsforum hat gezeigt, dass Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt eng miteinander verbunden sind und nur gemeinsam gelingen können.

Ich danke allen Teilnehmenden, Ehrenamtlichen und Partner*innen, die dieses Forum möglich gemacht haben. Die vielen Impulse nehmen wir mit in unsere weitere Arbeit. Das Zukunftsforum hat gezeigt, wie viel Potenzial in unserem Stadtteil steckt, wenn Menschen zusammenkommen, ihre Ideen einbringen und sich füreinander engagieren.

Arzu Çetinkaya
Vorsitzende von „Kultur verbindet e.V.“

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