
Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass die Welt gleichzeitig riesengroß und winzig klein ist? Mit diesem Eindruck bin ich von meiner jüngsten Reise in das brasilianische Amazonasgebiet und das Pantanal nach Bonn zurückgekehrt.
Wochenlang durfte ich in die überwältigende Natur des größten Regenwaldes und des größten Binnenland-Feuchtgebiets der Erde eintauchen. Unter mächtigen Urwaldriesen erlebte ich die unvorstellbare Artenvielfalt dieser Ökosysteme hautnah. Es sind Orte, an denen die Lebenskraft unseres Planeten mit jedem Atemzug spürbar wird. Doch inmitten dieser Faszination wurde mir erneut bewusst: Diese weit entfernten grünen Landschaften sind für uns alle von unschätzbarem Wert – und sie sind bedroht. Wenn sie leiden, sind die Folgen weltweit zu spüren, auch bei uns im Rheinland.
Umweltschutz kennt keine Grenzen. Hier schließt sich der Kreis zu unserer Arbeit bei „Kultur verbindet“.
Als wir vor einiger Zeit die Verantwortung für das „Klimaviertel unter der Godesburg“ übernahmen, wollten wir vor allem das Bewusstsein dafür stärken, dass unser Handeln vor Ort globale Auswirkungen hat. Klimaschutz und der Erhalt der biologischen Vielfalt beginnen nicht erst im fernen Brasilien, sondern direkt vor unserer Haustür.
Jeder Quadratmeter Grün, den wir im Klimaviertel pflegen, jeder Baum, den wir bewahren, und jedes Vorhaben, bei dem wir Menschen für ein nachhaltigeres Leben zusammenbringen, leistet einen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz. In unserem Verein verbinden wir nicht nur Kulturen, sondern übernehmen auch gemeinsam Verantwortung. Wir wissen, dass alles miteinander zusammenhängt. Deshalb gestalten wir unser Viertel unter der Godesburg grüner, lebenswerter und klimafreundlicher.
Von meiner Reise bin ich mit vielen neuen Eindrücken, frischer Energie und großer Motivation zurückgekehrt. Lassen Sie uns das Klimaviertel auch künftig gemeinsam mit Leben füllen – für ein gutes Klima in Godesberg und eine gesunde Zukunft auf der ganzen Welt.
Jens Dorn
Vorstandsmitglied bei Kultur verbindet e. V.
60 Mitglieder sind wir bereits – und darüber freuen wir uns sehr. Gleichzeitig merken wir: Wenn unsere Gemeinschaft weiter wächst, können wir noch mehr Menschen erreichen, Begegnungen ermöglichen und unsere Ideen gemeinsam weiterentwickeln. Deshalb starten wir unsere Mitgliederwerbekampagne mit einem neuen Ziel: 120 Mitglieder.
Das Zukunftsforum hat gezeigt, wie viel Potenzial in unserem Stadtteil steckt, wenn Menschen zusammenkommen, ihre Ideen einbringen und sich füreinander engagieren.
Mich treibt dabei vor allem die Frage um, wie wir das, was heute schon so gut funktioniert, weiter stärken und gleichzeitig neue Wege gehen können.

